Die Frühjahresübung 2016 wurde durch die FF-Ruhstetten organisiert und mit allen drei Gemeindefeurwehren gemeinsam durchgeführt. Übungsannahme war ein Brand in der Maschinenhalle beim Deisinger-Hof. Um 19.00 Uhr wurden die Feuerwehren Katsdorf und Lungitz per Funk alarmiert. Die FF Ruhstetten rückte mit 21 Mann und mit beiden Fahrzeugen zum Brandobjekt aus. Bereits bei der Anfahrt konnten wir durch die starke Rauchentwicklung erkennen, dass es sich um einen schweren Einsatz handeln werde. Beim Eintreffen gab es auch schon die erste Herausforderung zu bewältigen. Die Zufahrt zum Brandobjekt war durch geparkte Autos nicht möglich. Der Einsatzleiter ließ die ungünstig geparkten Fahrzeuge sofort umparken.  Gleichzeitig wurden weitere Informationen vom Besitzer eingeholt. Dabei stellte sich heraus, dass neben dem gefährlichen Brand 3-4 Personen vermisst sind und eine Person unter Baumstämmen eingeklemmt ist. Zusätzlich  befinden sich einige Gasflaschen in der Halle. Der Gruppenkommandant vom TLF erhielt den Befehl einen Atemschutztrupp zu stellen, und mit der Personenrettung in der verrauchten Halle zu beginnen sowie den Hochleistungs-Lüfter in Stellung zu bringen und eine Löschleitung einzurichten. Die Mannschaft vom KLF war für die Zubringerleitung zuständig. Als Wasserversorgung diente der Hydrant in Ruhstetten. In der Zwischenzeit wurde das Rote Kreuz alarmiert. Die Feurwehren Katsdorf und Lungitz waren in kürzester Zeit bei der Einsatzstelle. Die Mannschaft vom Rüst Katsdorf erhielt den Auftrag, die eingeklemmte Person zu retten, einen Atemschutztrupp zu stellen und den Atemschutz- Sammelplatz einzurichten. Zusätzlich richtete die FF-Katsdorf die Einsatzleitstelle ein, und unterstützte die FF-Ruhstetten bei der Zubringerleitung. Die Feuerwehr Lungitz  begann bereits mit einem Außen-Löschangriff und stellte zusätzlich noch einen Atemschutztrupp. In der Zwischenzeit konnten auch bereits die ersten vermissten, leider auch verletzten Personen, gerettet und dem Roten Kreuz übergeben werden. Auch die eingeklemmte Person konnte durch Einsatz von hydraulischen Rettungsgeräten und Hebekissen rasch durch die FF-Katsdorf befreit werden. Auch die Gasflaschen konnten durch die Atemschutzträger der FF-Katsdorf und FF-Lungitz schnell aus dem Gefahrenbereich gebracht werden. Jene Person, die sich im Schockzustand vom Objekt entfernt hatte, wurde gefunden und dem Roten Kreuz übergeben.

Die Übungsbeobachter und BGM Ernst Lehner lobten bei der Nachbesprechung für die sehr gute Abwicklung der Übung, vor allem die große Schlagkraft aller drei Feuerwehren sowie die gute Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz.

Die FF-Ruhstetten bedankt sich bei der Fam. Deisinger für das Übungsobjekt sowie für die Getränkeeinladung. Danke auch an das Schminkteam und den Sanitätern des Roten Kreuzes St. Georgen/Gusen.

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